Spezielle Klassen für Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt „Lernen"

  Die Arbeitsschwerpunkte in den Klassen 3 bis 10

Seit Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes am 01. Febraur 2004 nimmt die Peter-Jordan-Schule erst mit Beginn des dritten Schulbesuchsjahres Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt „Lernen" auf.
Die Schüler/innen kommen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen aus den Grundschulen Charlottenburgs , haben aber zumeist eine Erfahrung gemeinsam: Sie waren mit den dortigen Anforderungen so überfordert, dass eine integrative Förderung und Beschulung für sie als nicht hinreichend erachtet wurde.

Ziel der Arbeit in den Klassenstufen 3 und 4 ist es daher zum einen, die Grundlagen im Bereich des Lesens, Schreibens und Rechnens zu erarbeiten bzw. zu festigen; zum anderen müssen die Schüler/innen wieder Zutrauen in ihre Leistungsfähigkeit erlangen, sie müssen in ihrer Arbeitshaltung und ihrer Persönlichkeit gefestigt und bestärkt werden.

In den Klassenstufen 5 und 6 kommt dann verstärkt Fachunterricht hinzu. Mit den Unterrichtsfächern „Werken" und „Textiles Gestalten" wird allmählich auf den Unterricht im Fach „Arbeitslehre" vorbereitet, der dann in der 7. Klasse beginnt.

Der Unterricht in der Sekundarstufe I legt den Schwerpunkt eindeutig auf die Berufsorientierung und die Vorbereitung auf die Schulabschlüsse. Betriebspraktika werden in den Klassen 8 (einmal für zwei Wochen), 9 und 10 (zweimal für jeweils drei Wochen) absolviert.

Am Ende der 10. Klasse können die Schüler/innen den Berufsorientierenden Abschluss oder einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss erreichen. In beiden Fällen müssen sie eine Teamorientierte Präsentation erarbeiten und an den Vergleichsarbeiten teilnehmen. Wesentlicher Bestandteil ist dabei der Unterricht im Fach „Arbeitslehre".

Mit Beginn der 7. Klasse sind vier Stunden wöchentlich für den Arbeitslehre-Unterricht vorgesehen. Die Schüler/innen der 7. und 8. Klasse werden dabei jahrgangsgemischt unterrichtet; sie haben die Wahl zwischen den Bereichen „Ernährung", „Textil", „Holz" und „Informationstechnische Grundbildung". Nach einem halben Jahr werden die Bereiche gewechselt, so dass am Ende der 8. Klasse alle Schüler/innen alle Angebote durchlaufen haben.

In den Klassenstufen 9 und 10 arbeiten die Schüler/innen für sechs Stunden pro Woche jahrgangsgemischt in Schülerfirmen.