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Schüler
als Pausenhelfer
Zu
Beginn des Jahres 2008 wurde das Projekt „Pausenhelfer" ins Leben
gerufen als eine Maßnahme zur Verbesserung des Schulklimas im Sinne eines
gewaltfreien und geregelten Miteinanders. Die älteren Schülerinnen und
Schüler können eine Vorbildfunktion einnehmen und lernen, Verantwortung zu
tragen.
Aufgaben
Zusammenfassen lassen sich die Aufgaben der Pausenhelfer unter den Begriffen
„Helfen" und „Erinnern":
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Helfen:
in Notsituationen, beruhigen, trösten wenn sich jemand verletzt hat,
der aufsichtsführenden Lehrkraft helfen oder bei dieser Hilfe holen,
jüngere Schüler bei Bedarf ins Haus oder Sekretariat begleiten.
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Erinnern:
an die Regeln in der Schule (insbesondere: freundlicher und fairer
Umgang miteinander, der Sand bleibt liegen, wir bleiben auf dem
Schulgelände, mit dem Ball wird nur auf dem Sportplatz gespielt), auf
mögliche Gefahren hinweisen. (Nicht:
Regeln durchsetzen, Eingreifen, Schlichten!)
Die Pausenhelfer ersetzen nicht die aufsichtsführenden Lehrkräfte,
unterstützen diese aber bei der Arbeit. Sie werden von den Lehrerinnen
und Lehrern angeleitet und helfen diesen nach Aufforderung. Die
Pausenhelfer weisen ihre Mitschüler auf die Schulordnung hin. Da sie
durch ihre Tätigkeit nicht in einen Konflikt mit Mitschülern geraten
oder eine Konfrontation herbei führen sollen, müssen die Pausenhelfer
selbst einschätzen, welche Aufgaben sie sich zutrauen und wann sie
ihren Einsatz darauf beschränken, Lehrkräfte auf Regelverstöße
hinzuweisen.
Teilnehmer
Schülerinnen und Schüler der 8.-10.Klassen, die sich freiwillig für
diese Aufgaben melden.
Durchführung
Der Einsatz erfolgt von Montag bis Freitag in der ersten Hofpause.
Die aufsichtsführenden Lehrkräfte sind Ansprechpartner für die
Pausenhelfer und sprechen sich mit diesen ab. Die Pausenhelfer vergewissern
sich vor Antritt ihres Dienstes, dass die aufsichtsführenden Lehrkräfte
anwesend sind.
Die Pausenhelferinnen und Pausenhelfer tragen während ihres Einsatzes eine
einheitliche Kennzeichnung.
Vor dem ersten Einsatz stellen die Pausenhelfer sich und ihre Aufgaben in
den Klassen vor, sie lernen die Lehrerinnen und Lehrer kennen, mit denen sie
in der Pause eingesetzt sind. Alle Lehrkräfte werden im Rahmen einer
Dienstbesprechung über die Einsatzmodalitäten aufgeklärt.
Alle Pausenhelfer haben eine Probezeit.
Anleitung
und Begleitung
Die Pausenhelfer treffen sich wöchentlich in einer AG zur Planung ihres
Einsatzes, zum Austausch ihrer Erfahrungen und zum Besprechen von
Schwierigkeiten und Problemen.
Die Treffen finden im Raum der Schulsozialarbeiterin statt. Die Anleitung
und Begleitung wird von einem Lehrer und der Schulsozialarbeiterin
übernommen.
Die Arbeit der Pausenhelfer wird belohnt. Neben einer Urkunde sowie der
Erwähnung im Zeugnis kann die AG z.B. einmal monatlich etwas gemeinsam
unternehmen (kochen, Ausflug machen, Film ansehen, …).
Der Förderverein trägt die Kosten.
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