Sport |
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1) Unterrichtsversuch Im Rahmen eines Studientages zum Thema Gewalt im Schuljahr 98/99 entwickelten wir ein Konzept, in dem wir durch erweiterten Sportunterricht und das Zusammenlegen konkurrierender Klassen das soziale Lernen intensivieren und damit tätlichen Auseinandersetzungen entgegenwirken wollten. Unter
der Bezeichnung „Soziales Lernen durch erweiterten Sportunterricht unter
besonderer Berücksichtigung des Regelwerks
des Sportes“ wurde der Versuch mit den Klassen 6a, 6b und 7 ab dem
Schuljahr 1999/2000 durchgeführt. Die Schüler erhielten zweimal wöchentlich
Sportunterricht, davon einmal Schwimmunterricht. Zwei Sportlehrer wurden von
den drei Klassenlehrern unterstützt. Nach
ca. acht Monaten konnten wir erste Erfolge erkennen, denn die vor dem
Versuch stark rivalisierenden Schüler begannen, sich mehr und mehr zu
respektieren und konnten das aggressive Konkurrenzverhalten untereinander
abbauen. Das Selbstwertgefühl vieler Schüler konnte durch sichtbare
Leistungsverbesserungen, besonders im Schwimmunterricht (ca. 60% der Schüler
konnten vorher nicht schwimmen) gesteigert werden. Da
der Versuch sehr personalintensiv war, wurde er als Schulversuch jedoch
nicht genehmigt. Wegen
der sehr positive Erfahrungen
mit der Zusammenlegung von drei Oberstufenklassen in Bezug auf das soziale
Lernen erhalten nach wie vor drei Klassen den Sportunterricht parallel,
allerdings nur dreistündig entsprechend dem Rahmenplan. 2)
Sportwettkämpfe der Schule
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